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Isopathie - Gleiches mit Gleichem heilen *

Die 1925 begründete Isopathie (griechisch iso = gleich und pathos = Krankheit) ist ein Naturheilverfahren der Alternativmedizin, das nach dem Grundsatz "Gleiches heilt Gleiches" bei vielen Zivilisationskrankheiten und chronischen Erkrankungen Linderung verschafft. Als Begründer der Isopathie gilt Günther Enderlein (1872-1968), der auf den Erkenntnissen des Leipziger Tiermediziners Johann Josef Wilhelm Lux (1773-1849) aufbaute.

Die Wirkungsweise der Isopathie
Lux sprach bereits 1833 davon, dass alle ansteckenden Krankheiten das Mittel zu ihrer Heilung in ihrem eigenen Ansteckungsstoff in sich tragen und dass Mikroorganismen einen Formenwandel durchmachen können - zum Beispiel von einer harmlosen zu einer krank machenden Form. Da jeder Körper Träger eines Urkeims ist, der bei einem gesunden Körper in Symbiose (Einklang) mit diesem lebt, geht man auch bei der Isopathie nach dem Prinzip der Symbiose vor und heilt mit der Natur. Durch falsche Ernährung, Umweltverschmutzung, psychische Probleme oder auch die natürlichen Alterungsprozesse kann der Organismus außerstande sein, sich gegen krankmachende Einflüsse zur Wehr zu setzen. Das aber führt zu einer Formwandlung des Urkeims, aus dem heraus sich dann Bakterien und Pilze ergeben können, die das natürliche Körpermilieu durcheinanderbringen und Krankheiten hervorrufen.

Durch isopathische Heilmitteln wie körpereigene Toxine, Urin, Hormone oder Eigenblut wird versucht, das Körpermilieu wieder zu normalisieren. In diesen Körpersekreten befinden sich dieser Theorie zufolge nicht krank machende Keime, die dazu beitragen, Bakterien und Pilze in erkrankten Patienten wieder abzubauen. Enderlein war allerdings der Ansicht, dass man den Kampf gegen die krank machenden Erreger nie vollständig gewinnen kann. Nur wenn es gelingt, die ursprüngliche Symbiose zwischen dem Menschen und der Natur wieder herzustellen, ist auch eine nachhaltige Heilung möglich. Durch eine dauerhafte Veränderung des Körpermilieus - im Sinne einer Verbesserung bzw. einer Normalisierung - kann es gelingen, den krankhaft veränderten Organismen die Lebensgrundlage zu entziehen.

Diagnosemöglichkeiten der Isopathie
Zur Diagnose von Erkrankungen bedient man sich bei der Isopathie der Dunkelfeldmikroskopie- einer Blutuntersuchung, die es dem Heilpraktiker ermöglicht, anhand der Anordnung und der Form der Blutbestandteile den gesundheitlichen Gesamtzustand des Patienten zu beurteilen.

Die Isopathie kann nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren angewendet werden. Zwar gilt unter Schulmedizinern die theoretische Grundlage der Isopathie als überholt, aber man erkennt an, dass die Verabreichung von Mikroorganismen dazu beitragen kann, eine Antwort des Immunsystems zu provozieren, was letztendlich zu einer Heilung führt.

* Für Angaben auf dieser Website wird keine Haftung übernommen. Die hier dargestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

 


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